Im Jahr 2014 begannen wir als kleine Initiative in einem Hinterhof im siebten Wiener Bezirk. Damals war die Idee simpel: einen Ort schaffen, an dem Literatur nicht nur verkauft, sondern erlebt wird. Einen Raum, in dem Menschen sich über Bücher austauschen können, ohne Zeitdruck und ohne kommerzielle Hektik.
Die ersten Monate waren bescheiden. Wir hatten etwa 300 Bücher, zwei Leselampen und eine alte Kaffeemaschine. Aber wir hatten auch etwas, das sich nicht kaufen lässt: authentische Begeisterung für gute Geschichten.
Diese Begeisterung sprach sich herum. Erst kamen Freunde, dann deren Bekannte, schließlich Menschen, die einfach nach einem bestimmten Buch suchten und blieben, weil sie die Atmosphäre schätzten.
2018 zogen wir in größere Räumlichkeiten im ersten Bezirk. Das Sortiment wuchs, das Team auch. Doch die Grundidee blieb: Qualität vor Quantität, persönliche Beziehungen vor anonymen Transaktionen.